Psychotherapie in Wiesbaden 

und im Rheingau-Taunus-Kreis

Was ist Verhaltenstherapie?

​

Verhaltenstherapie ist eine relativ junge Psychotherapieform. Sie hat sich seit den fünfziger Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und dabei viele Erkenntnisse aus der psychologischen und medizinischen Grundlagenforschung über menschliches Denken, Fühlen und Erleben einbezogen. Ihr Ziel war und ist es, praktisch anwendbare Veränderungsmöglichkeiten für Menschen zu entwickeln und anzubieten. 

Verhaltenstherapeutische Therapieansätze sind in ihrer Wirksamkeit erfolgreich wissenschaftlich überprüft worden, wobei die Umsetzung dieser Ansätze im Einzelfall zwischen Therapeut/in und Patient/in individuell abgestimmt wird. Die Verhaltenstherapie unterscheidet sich in ihrem Vorgehen und ihren Grundhaltungen von anderen Therapieansätzen, was wir im folgenden beschreiben wollen. 

​

Die therapeutische Beziehung 

​

Eine vertrauensvolle Beziehung ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine gute Psychotherapie. In der Verhaltenstherapie hat sie die Form einer kooperativen Arbeitsbeziehung mit dem Ziel einer "Hilfe zur Selbsthilfe". Der Therapeut wird gemeinsam mit dem Patienten die Probleme sehr genau beleuchten und bisher nicht erkannte Zusammenhänge zwischen Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen erarbeiten. Gleichzeitig wird er dem Patienten helfen, eigene Zielvorstellungen zu entwickeln und mögliche Wege dorthin aufzeigen. Er wird sein eigenes Vorgehen transparent machen, sodaß er Patient zu jeder Zeit nachvollziehen kann, was gerade in der Therapie stattfindet. Dabei wird klar: Therapie findet nicht nur in den Psychotherapiesitzungen, sondern auch im Lebensumfeld des Patienten statt. Eine aktive Mitarbeit des Patienten ist nötig für eine Veränderung und ermöglicht neue Lernprozesse in die gewünschte Richtung. Wenn innere Konflikte eine Veränderung behindern, bietet die Verhaltenstherapie hilfreiche Maßnahmen und Strategien an, damit der Patient die Konflikte für sich klären kann. 

Zurück